Zwölfter Coronavirus-Fall in Deutschland – Kind infiziert

Zwölfter Coronavirus-Fall in Deutschland – Kind infiziert

 

 

 

In Bayern hat sich ein weiteres Kind nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der Betroffenen in dem Bundesland auf neun und bundesweit auf zwöl Menschen. Es handelt sich um ein zweites infiziertes Kind jenes Mannes aus dem Landkreis Traunstein, dessen positiver Befund vergangene Woche bekannt geworden war, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Montagabend unter Berufung auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilte. Der Vater und die beiden Kinder seien in einem stabilen gesundheitlichen Zustand.

Der Erreger war bei sieben Mitarbeitern des Autozulieferers Webasto in Stockdorf bei München nachgewiesen worden. Dazu kommen die beiden Kinder des einen Mitarbeiters. Der Firmensitz bleibt wegen der neuartigen Lungenkrankheit bis mindestens zum 11. Februar geschlossen. Zudem sind zwei Menschen infiziert, die am Wochenende aus der chinesischen Metropole Wuhan ausgeflogen worden waren. Sie werden in Frankfurt behandelt.

Infizierten in Deutschland geht es gut

Den zwölf Coronavirus-Patienten in Deutschland geht es weiterhin gut. Zwei Infizierte, die am Wochenende mit mehr als 120 weiteren Passagieren aus Wuhan zurückgeholt worden waren, sind wohlauf. «Sie haben keine Symptome», sagte der Leiter Gesundheitsamt Frankfurt, René Gottschalk, am Dienstag. Wie lange sie auf der Isolierstation bleiben müssten, könne noch nicht vorhergesagt werden, da es sich um einen neuen Virus handele. Die zwei Patienten müssten virenfrei sein, um die Station verlassen zu können.

Die zehn Coronavirus-Patienten in Bayern, die in Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto stehen, befinden sich nach Worten von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in einem stabilen Zustand. «Es geht den Patienten gut», sagte sie am Dienstag. Zwei von ihnen hätten leichtes Fieber. Zwei infizierten Kindern eines Mitarbeiters gehe es ebenfalls gut. Bei Webasto war eine infizierte Kollegin aus China zu Gast gewesen.

Ein Zeitpunkt für die Entlassung der bayerischen Patienten aus den Kliniken in München und Traunstein ist weiter offen. Momentan seien alle Patienten noch Virus-Träger, sagte Huml.

Nach Angaben des Präsidenten des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Andreas Zapf, gibt es derzeit zwischen 150 und 200 Kontaktpersonen, die zu den zehn Infizierten in Bayern Kontakt hatten. Diese sollen bis auf Weiteres zu Hause bleiben.

Einem in Spanien mit dem Coronavirus infizierten Deutschen geht es nach Angaben der Behörden gut. Der Patient weise noch keine Symptome auf, sagte ein Sprecher der regionalen Gesundheitsbehörde auf Anfrage. Bei den vier weiteren Deutschen, die mit dem Infizierten in Kontakt waren und deshalb im Hospital Virgen de Guadalupe auf der Insel La Gomera unter Beobachtung stehen, sei bisher keine Infektion festgestellt worden.

Biolabor für die „Gefährlichsten Krankheitserreger der Welt“ in Wuhan kurz vor dem Ausbruch des Coronavirus eröffnet

 

 

Mehr als 50 Millionen Menschen in China sind praktisch unter Quarantäne, weil in Wuhan plötzlich ein tödliches neues Virus ausgebrochen ist.

 

 

 

Biolabor für die "Gefährlichsten Krankheitserreger der Welt" in Wuhan

 

 

Die Krankheit soll ihren Ursprung in einem Fleischmarkt in Wuhan haben und sich schnell auf andere Gebiete Chinas, dann auf Japan, Thailand, Südkorea und die Vereinigten Staaten ausgeweitet haben. Verdachtsfälle wurden auch in Australien und Schottland gemeldet. Es ist jedoch möglich, dass hinter der Geschichte noch mehr steckt, da die chinesischen Behörden eine Zensurkampagne durchgeführt haben, um die Verbreitung von Informationen über das Virus zu verhindern, die von offiziellen Aussagen abweichen.

 

 

 

Ein sehr merkwürdiger Zufall bei der Entstehung dieses Ausbruchs ist die Tatsache, dass man erst kürzlich in Wuhan, wo die Krankheit ihren Ursprung haben soll, ein neues Biolabor in Betrieb genommen hatte, das die gefährlichsten Krankheitserreger der Welt untersuchen soll.

Bereits 2017, kurz bevor die Experimente im Labor begannen, hatte das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature einen Artikel veröffentlicht, in dem Bedenken über Krankheitserreger geäußert wurden, die aus dem neuen Wuhan-Labor entkommen sein sollen. Das Labor ist eine Einrichtung der Biosicherheitsstufe 4 (BSL-4), bei der es sich um die höchste Bioschutzstufe handelt. BSL-4-Einrichtungen müssen nach jedem Experiment strenge Standards für die Dekontamination des Gebiets sowie der Arbeiter erfüllen. BSL-4-Labore bleiben jedoch äußerst kontrovers, da Kritiker argumentieren, dass diese Maßnahmen möglicherweise nicht ausreichen, um das Entweichen eines Virus zu verhindern.

Laut Richard Ebright, einem Molekularbiologen an der Rutgers Universität in Piscataway, New Jersey, ist das SARS-Virus mehrfach aus hochrangigen Sicherheitseinrichtungen in Peking entkommen.

Im Mai 2019, weniger als ein Jahr vor Beginn des Ausbruchs, gaben die US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) eine Pressemitteilung heraus, in der sie einen Überblick über die Projekte gaben, an denen das neue Labor derzeit arbeitet. Die Projekte umfassten SARS, Ebola, hämorrhagisches Fieber, Lassa-Fieber, Vogelgrippe A (H5N1), Rift Valley-Fieber und andere.

 

 

 

 

Wissenschaftler haben den genetischen Code des neuen Virus untersucht und festgestellt, dass er enger mit SARS verwandt ist als jedes andere menschliche Coronavirus. In BSL-4-Labors können Forscher tödliche Viren optimieren oder kombinieren, um mutierte Stämme der ursprünglichen Krankheit zu erzeugen. Ein Bericht in Nature aus dem Jahr 2013 zeigte, dass Wissenschaftler in China Hybridviren in Labors erzeugten.

„Ein Team von Wissenschaftlern in China hat Hybridviren durch Mischen von Genen aus H5N1 und dem H1N1-Stamm hinter der Schweinegrippe-Epidemie 2009 erzeugt und gezeigt, dass sich einige der Hybriden unter  Meerschweinchen in der Luft ausbreiten können“, enthüllte der Artikel.

Die Ergebnisse des Hybridvirus-Experiments wurden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.

Solche Experimente sollen den Wissenschaftlern in der Regel mehr Erkenntnisse über bestimmte Krankheiten vermitteln, damit sie besser behandelt und verhindert werden können. Bei anderen Forschungen ging es darum, bestimmte Viren absichtlich noch tödlicher zu machen als sie ohnehin schon waren. Unabhängig von der Motivation kann es, selbst in den sichersten Umgebungen, ein erhebliches Risiko darstellen, Menschen solchen Krankheitserregern auszusetzen, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Ansteckungen bereits in der Vergangenheit aus vermeintlich sicheren Labors heraus entstanden sind.

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alexandra

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