Zimt: effektiver Fatburner & Diabeteskiller

Zimt: effektiver Fatburner & Diabeteskiller

 

 

 

Zimt ist für die meistenvon uns nichts weiter als ein Gewürz für Cappuccino, Milchreis und Zimtsterne. Doch kann der Zimt einfach nichts dafür, wenn seine tatsächlichen Fähigkeiten schlichtweg vergessen wurden und er nur noch als aromatisierende Zutat für die eine oder andere Weihnachts- Leckerei genutzt wird.

Dabei ist Zimt ist ein äusserst effektives Naturheilmittel. Das Gewürz kann die Blutzuckerwerte und ausserdem den Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz unseren Stoffwechsel an, was dann hilfreich sein kann, wenn man Gewicht verlieren möchte. Zimt ist zudem sehr reich an sekundären Pflanzenstoffen, so dass er zur Krebsprävention eingesetzt werden kann. Zimt stellt somit bei sehr vielen Beschwerden ein ideales Nahrungsergänzungsmittel dar, das auch manche Therapie begleiten und deren Wirkung verstärken kann.
Zimt: effektiver Fatburner & Diabeteskiller
© Daria-Yakovleva/pixabay

 

 

Unterschätztes Heilmittel

Zimt ist eigentlich die Rinde des tropischen Zimtbaumes. Zur Zimternte werden Zweige des Zimtbaumes abgeschnitten , deren innere Rinde wird entfernt und getrocknet. Das Ergebnis sind schließlich Zimtstangen. Werden sie anschließend gemahlen, erhält man Zimtpulver.

Zimt reguliert unseren Blutzuckerspiegel

Neue Forschungen belegen: Die Blutzucker regulierende Wirkung des Zimts ist nicht abhänig von der Dosis und setzt bereits  bei einer Tagesdosis von 1 Gramm Zimt pro Tag ein.

Zimt reduzierte jedoch nicht nur den Blutzuckerspiegel der jeweiligen Testpersonen, sondern senkte idealerweise gleichzeitig ihre LDL-Blutcholesterinwerte sowie ihre Triglyceridwerte – und zwar um 15 bis 24 Prozent (Cholesterin) und um 24 bis 30 Prozent (Triglyceride). Gut zu wissen: Die Werte des “guten” HDL-Cholesterins hingegen wurden nicht gesenkt.

Selbst 24 Tage nachdem die Zimtbehandlung längst beendet war, konnten die Patienten noch die positiven Auswirkungen des Zimts an sich beobachten. Besonders interessant war hier , dass die Langzeitwirkungen bei jenen Testpersonen, die zuvor die niedrigste Zimtdosis eingenommen hatten, am stärksten ausgeprägt waren, was klar darauf hinweist, dass zwei Zimtkapseln pro Tag (1 g Zimt) völlig ausreichen können.
Gewicht verlieren mit Zimt?

Gerade die Fettzellen im Bauchbereich reagieren ganz besonders empfindlich auf hohe Insulinspiegel. Und weil ein hoher Insulinspiegel den Fettzellen signalisiert, dass viel Zucker und damit viel Energie im Umlauf ist, sehen sie keine Veranlassung dazu, Fett abzubauen. Insulin hemmt schlichtweg den Fettabbau und – so lange viel Insulin im Körper kursiert – geben die Fettzellen nichts von  ihrer Fettreserven her. Eine Gewichtsabnahme ist somit nicht möglich.

Zimt zum Fettabbau

Werden jetzt allerdings Massnahmen ergriffen, die den Blutzuckerspiegel senken – wie z. B. eine gesunde Ernährung in Kombination mit Zimt – dann gibt es für den Insulinspiegel keinen Grund mehr, über Gebühr zu steigen. Ein niedriger Insulinspiegel bedeutet somit, dass die Fettzellen ihre Fettreserven hergeben und der Körperfettanteil sinkt.

Zimt schnüffeln bringt unser Gehirn in Schwung

Das stellte Phillip Zoladz, Student an der amerikanischen Wheeling Jesuit University in West Virginia fest.

Zoladz arbeitete an seiner Diplomarbeit, die er auch dem Einfluss des Geruchsinns auf die menschliche Gehirnleistung widmete, als er bemerkte, dass sich spezielle Düfte hier ausserordentlich positiv auswirkten.

Zimt soll sogar gegen die Alzheimer Krankheit vorgehen können, da er – zumindest in vitro – die Bildung der ungünstigen Ablagerungen im Gehirn blockieren und sogar abbauen helfen soll. Die entsprechende amerikanische Studie wurde von Wissenschaftlern der University of California im Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlicht.

Cumarin in Cassia-Zimt

Andere Studien fanden nun aber heraus, dass Cassia-Zimt einen Stoff enthält – Cumarin – der in hohen Konzentrationen zu Leber- und Nierenschäden führen soll. Infolgedessen kursierten plötzlich viele Warnungen vor Zimt in den Medien und das wohlige Gefühl beim Zimttee trinken und Zimtsterne naschen wich mitunter einem gewissen Unbehagen. Bisweilen wurde sogar empfohlen, Kindern keinesfalls mehr als 5 Zimtsterne oder 2 Lebkuchen pro Tag zu geben.

Leider leider finden die Entwarnungen in den Medien nicht annähernd dieselbe Beachtung wie der zuvor ausgelöste Schreckschuss auf der Titelseite. Denn inzwischen weiss man, dass Leber- und Nierenschäden nur bei wenigen Menschen nach übermässigem Cumarin-Genuss auftreten – und zwar nur bei jenen Menschen, die bereits vorgeschädigte Organe hatten.
Für Cumarin gibt es nunmehr Grenzwerte. Sie liegen bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet im Klartext, man kann ein Leben lang täglich 0,1 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen, ohne mit gesundheitlichen Schäden rechnen zu müssen. Wiegen Sie nun zum beispiel 60 Kilogramm, dann läge Ihr persönlicher unbedenklicher Cumarin-Grenzwert bei 6 Milligramm.
Cumarin in Cassia-Zimt
© Bru-nO/pixabay
Von mehr als 5 Zimtsternen oder 2 Lebkuchen pro Tag würden wir bei LEBE-LIEBE-LACHE allerdings auch wir abraten – doch nicht wegen des Zimtes, sondern wegen all der anderen Zutaten, die langfristig tatsächlich ungesund sind: Zucker, Weissmehle, Fette, Glasuren, und synthetische Lebensmittelzusatzstoffe.

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alexandra

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