Russlands RDIF-Chef äußert sich zur Wiederaufnahme von Corona-Impfstofftests bei AstraZeneca

Russlands RDIF-Chef äußert sich zur Wiederaufnahme von Corona-Impfstofftests bei AstraZeneca

 

 

Der Pharmakonzern AstraZeneca hat die klinischen Studien für seinen Corona-Impfstoff wieder aufgenommen. Die Tests waren am 6. September wegen der Erkrankung eines Probanden vorsorglich gestoppt worden.

 

 

 

 

Kirill Dmitriev, Chef des Russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF), der an der Herstellung des russsichen Corona-Impfstoffs Sputnik V beteiligt ist, sagte dazu:

Eine Niederlassung vom Pharmakonzern AstraZeneca in Sydney
© REUTERS / AAP Image / Dan Himbrechts
„Wir freuen uns, dass AstraZeneca seine Forschung wieder aufgenommen hat und weiter vorankommt. Gleichzeitig zeigte die Situation mit ihrer Suspendierung deutlich den Irrtum des Ansatzes, bei dem sich ganze Länder bei der Auswahl eines Impfstoffs ausschließlich auf neue, nicht getestete Plattformen ausrichten –  sei es  Affenadenovirusvektor oder mRNA. Wir haben wiederholt über die potenziellen Risiken gesprochen, die neue Technologien darstellen können, sowie über die Existenz einer gut untersuchten Plattform auf der Basis humaner adenoviraler Vektoren, die sich als wirksam und sicher erwiesen hat. Dabei macht die bewährte Plattform humaner adenoviraler Vektoren  in den USA und in Westeuropa nur 15 Prozent des Gesamtvolumens der gekauften Impfstoffe aus“, so Dmitriev. 

 

 

 

„Diese Situation stellt die Richtigkeit des Ansatzes einer Reihe von Pharmaunternehmen in Frage, die die Risiken gekaufter Impfstoffe vollständig auf die Einkaufsländer verlagern. Russland wird diesem Ansatz nicht folgen, da es die Sicherheit und Wirksamkeit der humanen adenoviralen Plattform einschließlich des Impfstoffs Sputnik V sieht“.

 

 

 

 

sm/gs

600 total views, 8 views today

Spread the love
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

alexandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.