Landkreis: Wachsam bleiben vor Afrikanischer Schweinepest

 

 

 

 

 

Greifswald (dpa/mv) – Der Amtstierarzt des Landkreises Vorpommern-Greifswald hat zur Wachsamkeit vor der Afrikanischen Schweinepest gemahnt.

 

 

 

 

Die Seuche mache keine Sommerpause, deshalb sei Vorsorge weiter enorm wichtig, teilte er am Mittwoch mit. „Dabei dürfen sich Urlauber, Lkw-Fahrer wie Schweinehalter gleichermaßen angesprochen fühlen“, hieß es. Küchenabfälle, Reiseproviant oder Reste von Burgern gehörten weder in den Schweinetrog noch dürften sie an Straßen aus dem Fenster geworfen werden.

 

 

 

 

 

 

Bis zum Juli seien in diesem Jahr in der EU mehr als 3500 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen und fast 500 bei Hausschweinen registriert worden. Aus verschiedenen polnischen Regionen verlagere sich die Seuche westwärts in Richtung Deutschland. Schweinehalter, Jäger und Tiertransporteure sollten streng auf die Einhaltung von Sicherheitsregeln achten.

 

 

 

 

 

Für Menschen ist die hochansteckende Seuche ungefährlich, für Haus- und Wildschweine aber tödlich. MV droht früheren Angaben des Agrarministeriums zufolge im Fall eines Ausbruchs ein Schaden von fast einer Milliarde Euro.

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