Kurkuma, eine ganz besondere Knolle mit vielseitiger Heilwirkung

Kurkuma, eine ganz besondere Knolle mit vielseitiger Heilwirkung

Kurkuma

Kurkuma ist eine bekannte Heilpflanze, die aus Südostasien stammt. Sie gehört zu den Ingwerpflanzen.

Ihr lateinischer Name lautet Curcuma longa. In unseren Breitengraden ist sie auch unter den Namen Gelbwurz, gelber Ingwer und Safranwurz bekannt.

Gewonnen wird das Kurkuma aus der Wurzelknolle. Es wird frisch, getrocknet oder als ätherisches Öl verwendet.

In der Ayurveda Medizin und in der chinesischen Medizin braucht man Kurkuma schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze.

Bei uns war es bis vor einiger Zeit mehr als Gewürz bekannt. In jeder Currymischung findet sich Kurkuma und gibt dem Curry seine gelbe
Farbe.

Kurkuma, eine ganz besondere Knolle mit vielseitiger Heilwirkung

Der Einsatz von Kurkuma in der Medizin

Kurkuma wird überall dort eingesetzt, wo es darum geht, Entzündungen zu stoppen oder zu verhindern. Besonders dem ätherischen Öl wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

Viele Studien untermauern mittlerweile diese Behauptung. Oft wird Kurkuma aber auch bei sogenannten Volkskrankheiten als Therapieergänzung eingesetzt.

Besonders in den asiatischen Ländern ist man überzeugt davon, dass Kurkuma vor Alzheimer, Krebs und Magenproblemen schützt.

Das Gewürz des Lebens, wie man es in Asien nennt, soll sogar gegen Diabetes helfen.

Auch in den westlichen Ländern gibt es verschiedene Studien zur Wirkungsweise der Wunderknolle. Diese belegen den gesundheitlichen Nutzen und den Einsatz von Kurkuma und Curcumin bei therapeutischer Anwendung.

6 Gründe: Darum ist Kurkuma so gesund | EAT SMARTER

Der Einsatz von Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel

Die Bestätigung der Wirkung von Kurkuma durch wissenschaftliche Studien haben das Angebot von Tabletten, Kapseln, Pulver und Öl und Kurkuma-Extrakt auf dem Nahrungsergänzungsmittelmarkt stark erhöht. Hier bestimmt die Nachfrage das Angebot.

Kurkuma als Gewürz in unserer Küche

Die Vielseitigkeit von Kurkuma zeigt sich schon daran, dass man es nicht nur in der Medizin gerne nutzt, sondern auch mehr und mehr Einzug in unsere Küchen hält.

Als Gewürz findet es sich in jeder Currypulvermischung. Darüber hinaus kann man Kurkuma als eigenständiges Gewürz zum Würzen von Reis und Geflügel verwenden. Würzt man Gerichte mit Kurkuma, bekommt es nicht nur eine schöne gelbe Farbe, es ist auch schmackhaft und gesund.

Auch die berühmte Goldene Milch erhält seine schöne Farbe und den gesunden Aspekt durch die Zutat des frischen Kurkumas.

Selbst für Smoothies kann man die Heilknolle verwenden. Einfach ein kleines Stück geschältes Kurkuma mit in den Smoothie geben.

Aber Achtung! Bei der Verarbeitung von frischem Kurkuma unbedingt Handschuhe
anziehen. Die Farbe ist echt und verfärbt die Finger.

Für ganz Eilige gibt es auch die Möglichkeit, sich einen fertig gemixten Smoothie in Pulverform mit gesunden Zutaten zu bestellen.

Die richtige Dosis macht den feinen Unterschied

Kurkuma ist nicht wasserlöslich und kann von unserem Körper nicht so gut gespeichert werden.

Deshalb sollten wir unseren Körper, nimmt man die natürliche Knolle oder das Pulver, bei der Aufnahme unterstützen.

Denn in Kombination mit gutem Öl oder mit Piperin (schwarzer Pfeffer) kann das Kurkuma vom Körper besser aufgenommen werden.

Um eine positive Wirkung zu erzielen, sollte ein Erwachsener ein bis drei Gramm vom Kurkuma-Pulver oder die entsprechende Menge von der frischen Knolle zu sich nehmen.

Natürlich kann man seine Tagesration auch in Form von Kapseln zu sich nehmen.

 

 

 

 

 

 

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alexandra

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