Forschung zeigt: Dankbarkeit verändert Ihr Gehirn und macht Sie gesünder und glücklicher

 

 

 

 

 

In buddhistischen Traditionen spielt Dankbarkeit seit “Ewigkeiten” eine wichtige Rolle auf dem Weg zum inneren Frieden. Mittlerweile rückt das Thema Dankbarkeit auch immer stärker in den Fokus der Wissenschaft. In der Berkeley Universität (Wissenschaftszentrum  für Allgemeinwohl) erforscht man Dankbarkeit seit rund 15 Jahren. Das Ergebnis zeigt auf, dass Dankbarkeit zu den sechs Säulen des Glücks gehört.

 

 

 

 

So sind dankbare Menschen nicht nur gesünder, besser gelaunt, stressresistenter und emotional stärker sondern auch deutlich leistungsfähiger und glücklicher  mit ihrem Leben und ihren sozialen Beziehungen. Selbst bei depressiven Menschen zeigt Dankbarkeit mitunter eine stimmungshebende Wirkung.

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© kosal/unsplash

 

 

 

 

 

Je mehr Dankbarkeit Sie kultivieren, umso besser die künftige Wahrnehmung

 

Je dankbarer Sie selbst sind, umso eher gehen Sie mit Ihren Mitmenschen sozial und liebevoll um. Was bei anderen dazu führen wiederum dankbar zu sein und ihr Verhalten ändert. Daraus kann eine richtige  Dankbarkeits-Spirale entstehen.

 

 

 

In Studien wurde gezeigt, dass das Gehirn mit einer kleinen Schreib-Übung noch Wochen später auf Dankbarkeit gepolt ist. Je stärker Sie mit tief empfundener  Dankbarkeit vertraut sind , umso mehr erinnert sich Ihr Gehirn daran und umso nachhaltiger sind die Effekte. Führen Sie doch ein Dankbarkeitstagebuch in das sie täglich drei Dinge eintragen.

Somit kann jeder von uns Dankbarkeit trainieren. Und das Wunderbare daran ist: Je dankbarer Sie sich fühlen, desto leichter sind Sie dazu bereit, Ihre Dankbarkeit weiter zu reichen. Vielleicht grüßen Sie den vermeidlich mürrischen Nachbarn freundlich und tragen seine Einkaufstasche ins Haus , oder bedanken sich bei Ihrem Partner dafür , dass er köstliche Pfannkuchen gebacken hat. Dankbaren Menschen fällt es übrigens nicht nur leichter sich bei den anderen zu bedanken, sondern auch um Hilfe und  Unterstützung zu bitten. Mitmenschen, die die Sprache der Dankbarkeit sprechen und richtig verstehen , haben häufig ein besseres soziales Netz als andere.

 

 

 

 

 

Übung für mehr Dankbarkeit: mit Erbsen

Stecke Sie jeden Morgen eine Handvoll Erbsen in die rechte Tasche Ihrer Jacke oder Hose. Und dann, während Sie durch den Tag gehst, achten Sie bitte auf die Momente, Personen, Dinge, die für Sie  wertvoll sind und nehmen innerlich wahr, dass Sie für sie dankbar sind. Für jedes kleine oder große Dankeschön wandert jetzt eine Erbse aus der rechten in die linke Tasche.

Abends dann, bevor sie sich schlafenlegen, leeren Sie die linke Tasche und gehen die Erbsen gedanklich durch. Erinneren Sie sich dich, Erbse für Erbse, an die Anlässe, die dafür sorgten das die Erbse die Tascheseite  wechselte. Das ist ein sehr schönes Abschlussritual  des Tages und steigert Ihre Gesundheit und das Wohlbefinden. Führen Sie diese Übung mindestens drei Wochen lang durch . Vor allen Dingen dann wenn nichts nach Plan läuft. Tage wie diese sind bestens für die Übung geeignet.

 

 

 

 

Übung für mehr Dankbarkeit: beim Zähneputzen

 

 

Nehnen  Sie sich beim Zähneputzen morgens und abends eine Minute Zeit, um die folgenden Fragen zu beantworten. „Für welche drei Dinge bin ich gerade dankbar?“ „Was ist mir in letzter Zeit gut gelungen?“ Schon nach wenigen Übungstagen werden diese positiven Gedanken automatisch in Ihnen aufsteigen, soblad Sie sich im Spiegel mit einer Zahnbürste im Mund siehen.

 

 

 

Dankbarkeit – Die Vorteile für Sie im Überblick

  • Stärkeres Immunsystem
  • Geringere  Stressanfälligkeit  und erhöhte Resilienz
  • Gesünderes Herz
  • Mehr Motivation für Ihre Vorhaben und bessere Laune
  • Besserer Schlaf und innere Ausgeglichenheit
  • Größeres soziales Netz

Und all das beginnt mit einer kleinen neuen Gewohnheit.

 

 

 

 

 

 

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