Diese 5 alltäglichen Gewürze können die gefahrlose Alternative zu Antibiotika sein

Diese 5 alltäglichen Gewürze können die gefahrlose Alternative zu Antibiotika sein

 

 

 

Antibiotika sind Mittel, die pathogene Mikroorganismen (Bakterien) vollständig zerstören oder deren Wachstum und Vermehrung stoppen können, ohne den Organismus des Befallenen nennenswert zu schädigen. Bei den meisten der heutigen Antibiotika handelt es sich jedoch um chemische Verbindungen, und wenn man diese Arzneimittel anzuwenden gedenkt, sollte man sich zuvor stets an einen Arzt wenden.

Aber was tun, wenn zum Beispiel mitten in der Nacht starke Schmerzen wie etwa Zahnschmerzen oder andere Entzündungen auftreten? Sehr wahrscheinlich musst du nicht weiter als bis zu deiner Küche gehen musst, um ein Antibiotikum zu finden, das nicht nur die Schmerzen lindert, sondern auch diese vollständig heilt?

Dies sind die fünf wirksamsten Alternativen zu Antibiotika, die sich wahrscheinlich in Deinem Küchengewürzregal befinden:

 

Salbei

„Wie kann ein Mann sterben, wenn Salbei in seinem Garten wächst?“, fragte einst Hippokrates, wobei er bedachte, dass Menschen die Pflanze bereits jahrtausendelang als Alternative zu Antibiotika verwendet hatten.

Salbei ist besonders gut für den Hals, gegen Infektionen der Atemwege und Infektionen des Mundes. Er ist auch bei Magen- und Dickdarmerkrankungen sehr wirksam. Salbei hilft gegen Fieber, Schüttelfrost und Körperschmerzen, die zu Beginn einer Erkältung und Grippe auftreten.

Die Araber, Chinesen und Römer im Altertum waren davon überzeugt, dass Salbei der Schlüssel zu einem langen Leben ist. Es ist der gleiche Salbei, der an den meisten heutigen Häusern und in Gärten auf der ganzen Welt wächst. Salbei ist aufgrund seiner Eigenschaften heute ein natürlicher Bestandteil bei der Herstellung moderner rezeptfreier Arzneimittel.

 

Schnellrezept: Gurgeln mit Salbeilösung

250 ml heißen Malz-Essig über zwei Esslöffel Salbeiblätter gießen. 250 ml Wasser hinzufügen. Zum Gurgeln verwenden bei Zahnfleischbluten oder Geschwüren im Mund oder Rachen.

 

Honig

Bienenhonig wurde im Rohzustand lange vor der Entwicklung synthetischer Arzmeimittel in Kulturen auf der ganzen Welt als antibakterielles Mittel (Antibiotikum) zur Heilung einer Vielzahl von Wunden und Krankheiten eingesetzt. Heute haben wir wissenschaftliche Beweise dafür, dass dieses süße Mittel antimykotische und antibakterielle Eigenschaften hat, die Hautausschläge, Verbrennungen und Schürfwunden heilen, Zähne und Mund von Bakterien reinigen und Zahnfleischbluten stoppen können. Honig ist desweiteren wirksam bei der Behandlung von Geschwüren und Blasen.

Eine im Jahr 2010 im FASEB-Journal veröffentlichte Studie erklärte erstmals, wie Honig Bakterien abtötet. Tatsächlich haben Forschungen gezeigt, dass Bienen das Protein Defensin-1 produzieren, das sie dem Honig hinzufügen und in die Waben einbringen. Dieses Protein ist ein wirksames Mittel zur Behandlung von Verbrennungen und Hautinfektionen und kann zudem Bakterien bekämpfen, die gegen die üblichen synthetischen Antibiotika immun geworden sind, die multirestistenten sogenannten Superbugs oder Krankenhausbakterien.

Bei der Behandlung von Wunden oder Entzündungen mit Honig als Alternative zu Antibiotika ist die Wahl der richtigen Honigsorte indes von entscheidender Bedeutung. Dunkle Honigtypen haben eine stärkere antibakterielle Wirkung als helle. Sie müssen jedoch in ihrer unverarbeieteten Form vorliegen und dürfen nicht pasteurisiert sein. Eine der aktivsten antibakteriellen Honigsorten ist Manukahonig, der aus Neuseeland stammt. Bienen machen ihn aus dem Nektar der Manuka-Teebaumblüten (Leptospermum scoparium).

Gewürznelke

Noch heute verwenden Zahnärzte Nelkenöl als orales Antiseptikum zur Desinfektion von Wurzelkanälen. Es ist ein vertrauter Duft von fast jeder Zahnarztpraxis. Dieser Duft stammt von Eugenol, einer wirksamen antimikrobiellen Verbindung, die in erheblichen Mengen in Gewürznelken enthalten ist.

Zur Linderung von Zahnschmerzen genügt es, ein paar Minuten lang Nelken zu kauen, und die Schmerzen sollten innerhalb von zwei Stunden tatsächlich vollständig aufhören. Die Gewürznelke ist jedoch am nützlichsten in Form von Öl. Nelkenöl hat eine starke antimykotische Wirkung und tötet mehr als 60 Arten von Bakterien, 15 Pilze und mehrere Viren ab (Journal of Antimicrobial Chemotherapy, 2004) [Fachblatt für antimikrobielle Chemotherapie, 2004].

Abgesehen von den analgetischen Eigenschaften wirkt die Gewürznelke stimulierend, wärmend und aufmunternd. Sie ist auch ideal bei Darmträgheit und Übelkeit.

Schnellrezept: Gurgeln mit Honig, Salbei und Gewürznelken

Zwei Esslöffel Honig in 400 ml heißem Salbeitee auflösen. Mit 250 ml Apfelessig, einem Teelöffel Mandelöl und fünf Tropfen Nelkenöl mischen. Dann abfüllen und als antiseptisches Mundwasser verwenden.

 

Zimt

In der traditionellen chinesischen Medizin hat Zimt einen hohen Wert als wärmendes und anregendes Kraut, um Vitalität und Durchblutung zu fördern und Verstopfungen zu behandeln. Aber Zimt hat auch starke antiseptische Wirkungen und steht ganz oben auf der Liste der Alternativen zu Antibiotika.

Eine von einer Gruppe von Chirurgen durchgeführte Studie ergab, dass Zimt die meisten in Krankenhäusern vorkommenden Bakterien abtöten kann.  Sie entdeckten desweiteren, dass Zimt sogar diejenigen Bakterien töten könnte, die gegen Standardantibiotika resistent sind.

Zimt ist der Todfeind der bösartigen Bakterien des Typs Escherichia coli (Kolibakterien). Erdogan Ceylan, leitender Forscher an der Kansas State Universität infizierte zu Forschungszwecken Apfelsaft mit etwa einer Million E.-coli-Bakterien. Nur ein Teelöffel Zimt tötete drei Tage lang 99,5% der Bakterien bei Raumtemperatur ab. Die Anzahl der Bakterien, die Erdogan in Testproben hinzugefügt hatte, war 100-mal höher als die Anzahl der Bakterien, die üblicherweise in kontaminierten Lebensmitteln gefunden werden.

Obwohl Zimt mit seinem angenehm würzigen Geschmack eine zuverlässige Alternative zu Antibiotika darstellt, wird er häufig in medizinischen Formeln verwendet, um den Geschmack weniger schmackhafter Kräuter zu maskieren.

Anwendungstipp: Versuche, noch mehr Zimt für Deine morgendliche Aufmunterung einzusetzen. Besonders empfehlenswert in der Wintersaison bei Erkältungen und Grippe.

 

Knoblauch

Knoblauch ist die offensichtliche Nummer Eins der Alternativen zu Antibiotika in der Apotheke von Mutter Natur. Im gesamten Lauf der Geschichte haben die Menschen Knoblauch zur Behandlung von Infektionen verwendet. Während der Pestepidemie in Frankreich zu Beginn des 18. Jahrhunderts tranken die Totengräber zum Schutz vor der Krankheit Wein mit gepresstem Knoblauch.

In beiden Weltkriegen verwendeten Soldaten Knoblauch als natürliches Heilmittel, um durch bakterielle Infektion verursachtem Wundbrand vorzubeugen. Die Liste könnte zu den alten ägyptischen Dokumenten weitergehen, in denen Knoblauch als Heilmittel für viele Krankheiten erwähnt wird.

Die antibakteriellen Eigenschaften von Knoblauch stammen aus einem Inhaltsstoff namens Allicin – einer organischen Verbindung mit hohen antimikrobiellen und antimykotischen Eigenschaften.

Knoblauch kann Zahnschmerzen heilen (es reicht aus, den Knoblauch zu hacken und auf den schmerzenden Zahn zu geben), sowie Ohrenschmerzen, Husten, Halsschmerzen und viele andere Krankheiten oder Infektionen.

Falls Du den Geschmack und den Geruch von Knoblauch als unangenehm empfindest, kannst Du die Knoblauchzehen in kleine Stücke schneiden und kurz vor dem Schlucken in eine Gelatinekapsel geben (aber bitte Vorsicht, denn man kann nicht größere Mengen davon im Voraus zubereiten, da der größte Teil des Knoblauchs die Kapsel auflösen würde).

 

 

 

Das Rezept für die Mutigen– Die Knoblauchwaffe gegen Erkältungen:

Einen Teelöffel Cayennepfeffer mit einer gehackten Knoblauchzehe und etwas Zitronensaft mischen. Du kannst auch noch 1 Gramm pulverisiertes Vitamin C hinzufügen.

Die Mischung aus Knoblauch und Cayennepfeffer hat antibakterielle Eigenschaften, die Dich zum Schwitzen bringt. Dies ist ein hochwirksames Mittel bei Erkältungen. Die Zitrone enthält Vitamin C und Bioflavonoide, wodurch das pulverförmige Vitamin C besser wirkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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alexandra

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