Daucus Carota: viel mehr als nur eine Möhre

 

 

 

 

 

Die Möhre (Dau­cus Carota) oder auch Wur­zel, Karotte oder Gelbe Rübe genannt ist unsere wich­tigste Gemü­se­pflanze. Sie ist beliebt wegen ihres süss­li­chen, mil­den Geschmacks und wegen der tol­len Inhalts­stoffe, die sie bie­tet. Des­halb sind Möhr­chen nicht nur in als Baby­nah­rung geeig­net, son­dern auch für Erwach­sene in vie­ler­lei Hin­sicht gesund.

 

 

 

 

Annette Maria : Möhren  – von mir heißgeliebt!

Rüeblikuchen | Essen & Trinken » Gebäck | Michaela Schöllhorn / pixelio

© Michaela Schöllhorn/PIXELIO

 

 

 

 

Ich liebe Karotten – ich habe sie schon immer gerne gemocht: roh, als Rohkostsalat mit geriebenem Apfel und Nüssen gemischt ,gebacken ( auf Sylt gibts den leckersten Möhrenkuchen der Welt ) oder von meiner Mutter untereinander gekocht als Eintopf . 

Als Kind schon habe ich die Karotten in Omas Garten bestaunt und ihr Wachstum bis zur Ernte verfolgt .

Und war dann endlich die Ernte angesagt, gab’s nichts Schöneres, als in eine frisch gezogene und hastig gewaschene Wurzel zu beißen und nicht selten noch jede Menge Sand zwischen den Zähnen zu spüren.

 

Slikovni rezultat za daucus carota mohren plate

 

 

 

Karotten sind gut für die Hautfarbe!

Begleitet haben mich  Volksweisheiten wie: “Möhren sind für die  Augen gut” oder “Möhren machen schöne Haut!”. Und die Volksweisheiten sind offensichtlich nicht unbegründet, wie eine Meldung des britischen Magazins “The Grocer” zeigt:

 

 

 

 

Britische Wissenschaftler beweisen, dass Karotten die Haut gelb färben

Britische Wissenschaftler von den Universitäten St. Andrews und Bristol untersuchten demnach den Zusammenhang von Hautton und Attraktivität und stellten fest, dass diejenigen, die eine eher gelblich wirkende Haut hätten, besonders gesund und attraktiv auf andere wirkten. Außerdem bestätigten die Forscher erstmals, dass sich die Haut tatsächlich von gelben Farbpigmenten, den sogenannten Carotinoiden, gelblich färbe: eins sei das sogenannte Betakarotin, das in der Karotte stecke und ihr auch zum Namen Karotte verhalf.

Karotten | Essen & Trinken » Gemüse | Günter Havlena / pixelio

© Günter Havlena/PIXELIO

 

 

 

 

 

Für Ian Stephen, einen der Forscher, der an der Studie arbeitete, biete der damit belegte Zusammenhang zwischen gelblicher Haut und Carotinoiden demnach neue Strategien, um junge Menschen dazu zu bewegen, mehr Obst und Gemüse zu essen. Der Clou an dem Beauty-Gemüse Karotte sei: Wer viele Karotten in seinen Speiseplan aufnähme, könne die Wirkung bereits nach zwei Monaten sehen!

 

 

 

 

Carotinoide können noch mehr :

Eine Unter­gruppe, die Möhren-Betacarotinoide, sind bekann­ter wegen ihrer bedeut­sa­men Rolle als Pro­vit­amin A. Es wird in der Leber zum Vit­amin A1 umge­baut und hat wich­tige Funk­tio­nen für die Haut­ge­sund­heit. Fehlt das Vit­amin A1 ver­hor­nen die Talg­drü­sen, und die Haut­zel­len rege­nie­rie­ren lang­sa­mer. Die Haut wird tro­cken und ris­sig. Regel­mä­ßi­ger Karotten-Konsum schützt hin­ge­gen: Die Haut wird geschmei­dig. Und: Der Karot­ten­farb­stoff kann ein­ge­la­gert wer­den und über­nimmt eine Schutz­funk­tion gegen das UV-Licht.

Zu sehen sind diese Karot­ten­farb­stof­f­e­in­la­ge­run­gen übri­gens manch­mal bei klei­nen Babys. Sie haben eine leicht karot­tige, oran­gene Haut. In die­sen Fäl­len wurde die Bei­füt­te­rung von Karot­ten von den Müt­tern ein wenig zu gut gemeint.

Bunter Sommersalat | Essen & Trinken » Gemüse | Martina Gade / pixelio

© Martina Gade/PIXELIO

 

 

 

 

 

Möh­ren las­sen sich roh, gekocht oder gepresst ver­ar­bei­ten. Neben dem Apfel sind auch Möh­ren als gesunde Zwi­schen­mahl­zeit geeig­net, denn auch sie las­sen sich leicht ver­stauen. Ihr süss­li­cher Geschmack ergänzt sich zum säu­er­li­chen Apfel. Möh­ren sind kna­ckig und ent­hal­ten viele Bal­last­stoffe, wes­halb sie ideal für eine Reduk­ti­ons­diät geeig­net sind. Sie bekämp­fen den den Hun­ger, fül­len den Magen und las­sen den Darm arbei­ten.

Außer­dem haben sich die gesun­den Pflahl­wur­zeln bei Ver­dau­ungs­stö­rung vie­ler­lei Art bewährt: Sie wir­ken ent­we­der abfüh­rend oder stop­fend und löschen sogar Sod­bren­nen (Völlegefühl).

 

 

 

 

Rezepte :

Schön­heits­saft: 2 Äpfel und 4–5 Möh­ren waschen und klein­schnei­den. Bei den Äpfeln nur das Kern­ge­häuse und den Stil ent­fer­nen, die Schale unbe­dingt dran­las­sen. Durch einen Ent­saf­ter geben, anschlie­ßend in klei­nen Schlück­chen trin­ken. Der Saft eigent sich als Abend­mahl­zeit und kann Brot, Käse usw ganz leicht ersetz­ten. Der Saft ist wohl­schme­ckend und sät­ti­gend. Nicht zuletzt hat der Darm dann in der Nacht nicht viel zu arbei­ten, son­dern braucht nur die gesun­den Inhalt­stoffe von Äpfeln und Möh­ren zu entnehmen.

 

 

Möh­ren­sa­lat pur: 3–4 Möh­ren waschen und ras­peln. 1 Tee­löf­fel fri­sche Zitrone, 2 Ess­löf­fel süße Sahne, etwas Salz und Pfef­fer. Die Zitrone und Sahne zusam­men­rüh­ren mit Pfef­fer und Salz abschme­cken über die geras­pel­ten Möh­ren geben vermengen.

 

 

 

 

 

 

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