BBC lobt implantierbare Mikrochip-‚Brieftasche‘

BBC lobt implantierbare Mikrochip-‚Brieftasche‘

Neue Normalität? Implantierbare Mikrochips als Brieftasche der Zukunft, so preist die britische BBC diese Technologie an. Doch geht es hierbei nicht auch um die völlige Kontrolle? Was ist mit den Missbrauchsmöglichkeiten?

 

Der Artikel der britischen BBC – immerhin ein öffentlich-rechtliches Medienunternehmen – liest sich wie eine Werbung für das Unternehmen Walletmor, das anbietet, die Chips für nur 300 US-Dollar buchstäblich in die Hände der Menschen zu stecken. „Das Implantat kann verwendet werden, um ein Getränk am Strand in Rio, einen Kaffee in New York, einen Haarschnitt in Paris oder im örtlichen Lebensmittelgeschäft zu bezahlen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Wojtek Paprota. „Es kann überall verwendet werden, wo kontaktlose Zahlungen akzeptiert werden.“

The surprising truths and myths about microchip implants - BBC Worklife

 

Wo kritische Geister vor allem die Missbrauchsmöglichkeiten dieser Technologie ansprechen, sieht Paprota vor allem den potenziellen Nutzen davon. „Chip-Implantate enthalten dieselbe Art von Technologie, welche die Menschen täglich nutzen“, sagt er, „von Schlüsselanhängern zum Aufschließen von Türen über Karten für den öffentlichen Nahverkehr wie die Londoner Oyster Card bis hin zu Bankkarten mit kontaktloser Zahlungsfunktion. RFID-Chips werden in Haustieren verwendet, um sie zu identifizieren, wenn sie verloren gehen“,sagt er.

 

Doch was ist, wenn dieser Chip mit persönlichen und sensiblen Informationen vollgepackt ist? Informationen, die einfach so „im Vorbeigehen“ ausgelesen und vielleicht sogar manipuliert werden können? Steven Northam, Dozent für Innovation und Unternehmertum an der Universität von Winchester, hält solche Bedenken laut der BBC für absolut unberechtigt. Neben seiner akademischen Arbeit ist er der Gründer des britischen Unternehmens BioTeq, das seit 2017 implantierte, kontaktlose Chips herstellt. „Diese Technologie wird schon seit Jahren bei Tieren eingesetzt“, argumentiert er. „Es handelt sich um sehr kleine, inerte Objekte. Es gibt keine Risiken.“

 

Der „Great Reset“-Pionier Klaus Schwab selbst räumt in seinem Buch ein, dass ein implantierbarer Mikrochip das Endziel ist. „Einige von uns haben bereits das Gefühl, dass unsere Smartphones zu einer Erweiterung von uns selbst geworden sind. Die heutigen externen Geräte – von tragbaren Computern bis hin zu Virtual-Reality-Headsets – werden mit ziemlicher Sicherheit in unsere Körper und Gehirne implantiert werden“, schreibt der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF). Die Ideologie des „Transhumanismus“ steckt dahinter.

 

Im Grunde genommen soll dies also die „neue Normalität“ werden. Gechippt und unter der totalen Kontrolle der Eliten, mit einem „Universalen Basiseinkommen“ (dank des digitalen Zentralbankgeldes), welches bei „Ungehorsam“ einfach so gestrichen werden kann. Schöne neue Welt…

 

 

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alexandra

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