Also doch! Darum ist Kokosöl gesund für uns

Kokosnussöl wird zu Recht sehr geschätzt und als Superfood gefeiert! Denn das Öl der Kokosnuss ist ein echtes Multitalent in Sachen Gesundheit. Es wird dabei nicht nur zum Kochen verwendet, sondern punktet auch als wirksames Beautyprodukt. LEBE-LIEBE-LACHE klärt auf, warum Kokosöl gesund ist.

Kokosöl besteht zu rund 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, die keinen besonders guten Ruf haben und häufig sogar als ungesund gelten. Der Glaube, gesättigte Fettsäuren seien mitverantwortlich für zum Beispiel Herzerkrankungen, ist in der Gesellschaft weit verbreitet.

Eine Übersichtsstudie aus zahlreichen Studien konnte diese Meinung allerdings nicht bestätigen. Im Verlauf der Studien konnte kein Zusammenhang zwischen gesättigten Fettsäuren und Herzerkrankungen hergestellt werden.
Also doch! Darum ist Kokosöl gesund für uns
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Die in Kokonussöl enthaltenen Fettsäuren können vielmehr vor Herzerkrankungen schützen, indem sie uns helfen, den Gesamtcholesterinspiegel zu senken und das gesundheitsförderliche HDL-Cholesterin ansteigen zu lassen.

Außerdem ist festzustellen, dass Kokosöl in einigen Teilen der Welt sogar als Grundnahrungsmittel gilt. Im Gebiet Tokelau (liegt im Südpazifik) zum Beispiel, nehmen die Einwohner bis zu 65 Prozent der täglichen Nahrungskalorien in Form von Kokosnüssen auf.
Trotz des hohen Konsums an gesättigten Fettsäuren, gibt es hier keine gesundheitlichen Probleme wie Herzerkrankungen.
Ketone mit heilsamer Wirkung
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Ketone mit heilsamer Wirkung

Weiter ist zu berücksichtigen, dass Kokosnussöl besondere gesättigte Fettsäuren enthält, die als mittelkettige oder mittellange Fettsäuren bekannt sind. Diese werden von unserem Körper anders verstoffwechselt als herkömmliche, langkettige gesättigte Fettsäuren.

Mittelkettige Fettsäuren gelangen vom Verdauungstrakt sofort zur Leber, wo sie entweder für die schnelle Energiegewinnung verwendet, oder in Ketone umgewandelt werden. Diese Ketone können nach neusten Erkenntnissen eine heilende Wirkung bei Gehirnerkrankungen wie Alzheimer oder auch Epilepsie haben und werden zudem für die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen verwendet.

Schützt vor schädlichen Mikroorganismen

Kokosnussöl besteht zu rund 55 Prozent aus der Fettsäure Laurinsäure. Bei der Verdauung wird diese zu Monolaurin gewandelt. Sowohl Laurinsäure als auch Monolaurin können schädliche Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze abtöten. So schützt uns der Verzehr von Kokosöl zum Beispiel vor der lästigen Hefepilzerkrankung Candida Albicans oder auch pathogenen Bakterien, wie Staphylococcus aureus.

Abnehmen mit Kokosnussöl

Neben der gesundheitsförderlichen Wirkung ist Kokonussöl, zum Beispiel von Dr. Goerg, ein richtiger Stoffwechselbooster und hilft uns, beim Abnehmen mehr Kalorien zu verbrennen.

Im direkten Vergleich zu anderen Fettsäuren werden beim Stoffwechsel der mittelkettigen Fettsäuren über den Tag bis zu sechs Prozent mehr Kalorien verbrannt.

Zudem ist Kokosöl gesund und hält uns langanhaltend satt. Ein Grund dafür sind die wirkungsvollen Ketone, die beim Stoffwechsel der mittelkettigen Fettsäuren gebildet werden. Und diese haben eine appetithemmende Wirkung. Zwei Studien belegen sogar, dass nach dem Verzehr von mittelkettigen Fettsäuren im weiteren Tagesverlauf weniger Kalorien aufgenommen werden. Kokosnussöl kurbelt also nicht nur den Stoffwechsel an und hält uns lange satt, es hilft auch dabei, gefährliches Bauchfett zu reduzieren.

Kokosnussöl als vielseitiges Beautyprodukt

Kokosnussöl als vielseitiges Beautyprodukt
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Good news: Nicht nur der Verzehr von Kokosöl hält uns gesund. Das Öl der Kokosnuss hilft auch äußerlich angewendet, Haare, spröde Lippen und Haut bestens zu versorgen.

So kann gutes Kokosnussöl trockener Haut zum Beispiel wieder Feuchtigkeit und einen ausgeglichenen Fettgehalt verleihen und die Haare vor dem Austrocknen schützen.

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